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Die Pandemie hat IT-Abteilungen weltweit vor besondere Probleme gestellt. Durch die Verlagerung sehr vieler Aktivitäten in das Internet stieg der Bedarf an IT-Diensten enorm, vom Server über die Netzwerkbandbreite bis hin zu Storage-Systemen. Besonders für die IT-Abteilungen in Behörden und anderen öffentlichen Einrichtungen ist die Situation alles andere als einfach. Die enorm gestiegenen Anforderungen zum Beispiel durch den Umstieg auf Online-Unterricht, stellen sie vor besondere Probleme, weil ihre Budget-Situation eine schnelle Reaktion auf die dynamische Entwicklung oft erschwert. Kurz gesagt gilt in der Pandemie und darüber hinaus für die meisten Behörden, dass sie IT-Dienste in derselben Qualität, Flexibilität und Skalierbarkeit benötigen wie große Unternehmen, aber über weit eingeschränktere Budgets verfügen und durch ihre vergleichsweise kleinen Infrastrukturen nicht von Skaleneffekten profitieren können. Hinzu kommt, dass sich der Einsatz der Public Cloud für viele Dienste verbietet, weil der Datenschutz nicht gewährleistet ist.

Cyber-Resilienz, künstliche Intelligenz, verbesserte Anwendungs- und Workload-Leistung und -Verfügbarkeit sowie die Reduzierung von OPEX (Betriebskosten) und CAPEX (Investitionsausgaben) in der Welt der Hybrid-Cloud und Container: Das werden nach Ansicht von Infinidat die bestimmenden Themen der nächsten zwölf Monate sein. Eine wesentliche Grundlage zur Beherrschung dieser Anforderungen sind Datenspeicherlösungen mit skalierbaren Kapazitäten bis in den Petabyte-Bereich bei 100%-iger Verfügbarkeit, hoher Leistung und dies bei möglichst niedrigen Gesamtbetriebskosten. Nachfolgend nimmt Eric Herzog, CMO bei Infinidat, zu den aus seiner Sicht wichtigsten Trends in fünf Punkten für uns Stellung.

Die deutsche Unternehmenslandschaft hat sich pandemiebedingt stärker denn je dem Thema Digitalisierung im unternehmerischen Alltag zugewandt. Die IT-Abteilungen spielen dabei eine maßgebliche Rolle bei der Umsetzung einer flexiblen und langfristigen IT-Strategie. Um dies sicherzustellen, planen 40 Prozent der Unternehmen ihre geplanten IT-Budgets zu erhöhen. Zum Umgang mit der finanziellen Unsicherheit bei der Gestaltung der IT-Infrastruktur, haben sich jedoch auch die Prioritäten bei den IT-Ausgaben verändert, so das Ergebnis einer neuen Studie.

"Die IT-Branche gilt allgemein als besonders schnelllebig. In Wirklichkeit kann sie sich als äußerst traditionell erweisen. Im Rückblick betrachtet wird oft deutlich, dass neue Technologien oder Ansätze sich nur langsam durchsetzen konnten, sich dann aber hartnäckig halten, obwohl sie nicht mehr zeitgemäß sind. Oft handelt es sich dabei um sogenannte „Paradigmenwechsel“, wie sie ursprünglich vom Wissenschaftshistoriker Thomas Kuhn in seinem Buch „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“ beschrieben wurden. Kuhn erklärt auch, warum Paradigmenwechsel sich oft langsam vollziehen. Ein etabliertes Paradigma kann sich demnach so lange als „herrschende Meinung“ halten, wie es Ausnahmen, die nicht ins Paradigma passen, durch Zusatzerklärungen integrieren kann. So konnte sich das geozentrische Weltbild beispielsweise auch deshalb so lange halten, weil es Abweichungen erklärte, indem es (sehr komplexe) Epizyklenbewegungen in seine Erklärungen aufnahm.
Auch beim Tiering der Speicherinfrastruktur handelt es sich um ein gut etabliertes Paradigma, dessen unterstellte Nützlichkeit mit mehr und mehr Ausnahmen zu tun hat und in nicht allzu ferner Zukunft dem geozentrischen Weltbild in die Bedeutungslosigkeit folgen dürfte."

Infinidat hat Richard Bradbury zum Senior Vice President (SVP) für EMEA und APJ ernannt. In seiner neuen Rolle wird Bradbury die Kundenbetreuungsteams des Unternehmens in EMEA und APJ leiten, die sich aus Vertriebsmitarbeitern, Pre-Sales-Ingenieuren und technischen Beratern zusammensetzen. Zu seinen Aufgaben gehört es, die Entwicklung und das Wachstum der Teams zu leiten, Go-to-Market-Strategien voranzutreiben, die Partner- und Kundenaktivitäten zu intensivieren und ein starkes Wachstum in den Regionen zu erzielen.

Mit den Produkten von Infinidat will ADN sein Storage-Portfolio für große, mittelständische und kommunale Kunden ergänzen. Partner profitieren zudem von einem attraktiven Cross-Selling-Potenzial. Die Infinidat-Lösungen zeichnen sich insbesondere durch ihren "Neural Cache" aus. Dieser setzt Machine-Learning-Algorithmen ein, um unabhängig vom Speichermedium die bestmögliche Performance zu gewährleisten. Das gilt für All-Flash-Lösungen und für hybride Storage Arrays des Herstellers, die damit verschiedene Speichermedien kombinieren und All-Flash-Performance zu deutlich geringeren Kosten bieten können.

Infinidat untermauert seine Storage-as-a-Service (STaaS)-Strategie mit Hilfe von AIOps-Technologien und flexiblen Verbrauchsmodellen für den Petabyte-Bereich. Die Deep-Learning-Technologie Neural Cache, verschiedene AIOps-Angebote, strategische Partnerschaften sowie verbrauchsbasierte Bezahlmodelle sollen Unternehmenskunden dabei helfen, ihren IT-Betrieb zu vereinfachen. Die Grundlage dafür sind Datenspeicherlösungen mit skalierbaren Speicherkapazitäten bis in den Petabyte-Bereich bei 100 %iger Verfügbarkeit, hoher Leistung und den niedrigstmöglichen Gesamtbetriebskosten.

Die Liste der Opfer von Ransomware-Angriffen in der jüngsten Vergangenheit ließe sich fast endlos fortsetzen. Sowohl private Unternehmen als auch öffentliche Einrichtungen sind von Malware schwer getroffen worden. Als Gegenmaßnahme setzen viele Organisationen Lösungen ein, die ihre Backups verschlüsseln und so gegen Malware sichern sollen. Das kann zu enorm steigenden Kosten für Storage führen, weil sich verschlüsselte Daten nicht deduplizieren lassen und darum die Menge der zu speichernden Daten stark ansteigt.